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chako Administrator


Anmeldungsdatum: 10.11.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Oberösterreich
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Verfasst am: Sonntag, 04. Sep, 2005 10:09 Titel: Bürobambus |
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Jetzt wird es endlich mal Zeit, für meinen Lieblingsbambus einen eigenen Thread zu eröffnen. Ich habe dieses 5´er-Gesteck jetzt seit ca. einem Jahr in meinem Büro in einem relativ großem Topf der nur mit Seramis gefüllt wird. Die 5 Stängel sind „Überbleibsel“ eines Kitsch-Gesteckes, das ich vor ca. 1,5 Jahren beim Einkaufen mitgenommen habe. Die anderen (noch lebenden) Stängel entwickeln sich fast überhaupt nicht. Allerdings sind auch nur diese fünf in Seramis, die anderen sind in Erde und in Hydrogel (übrigens der größte Blödsinn, den ich je gesehen habe, aber versuchen muss man es wohl!)
Bisher entwickelt er sich, für meine Verhältnisse, sehr gut. Der bisherige, dokumentierte Werdegang ist hier nachzulesen.
Seit ca. 2 Monaten ist leider zu bemerken, dass sich am oberen Teil der Triebe gelbe Stellen bilden, und die Blätter oberhalb dieser Stelle absterben. Das wurde auch in diesem Thread bereits angesprochen.
Ich habe bei allen, bis auf einen, betroffenen Trieben kurzerhand die Schere benutzt. Die Schnittstelle ist schnell eingetrocknet und das Ganze sieht bisher sehr gut aus.
Das Abschneiden der Triebe bewirkt wohl einen Neuaustrieb:
Einen Trieb habe ich noch nicht amputiert um das Absterben noch zu beobachten.
Außer den, nicht so guten, Nachrichten ist noch positiv zu bemerken, dass sich an, mittlerweile drei von den Trieben ein Seitentrieb (oder wie immer das auch genannt wird) gebildet hat. Vielleicht gibt es ja auch einen kausalen Zusammenhang mit dem Absterben eines Teiles des vorhandenen Triebes? Die neuen Trieb haben sich unterhalb der Oberfläche gebildet und kommen nun raus. Der neue Trieb des mittleren Stammes ist sogar fast so dick wie der „Mutterstamm“. Das bilden von Trieben unter der Oberfläche konnte ich bisher nur bei Glücksbambussen die in Wasser gehalten werden beobachten. Jetzt kommt auch Seramis hinzu. Bei Erdhaltung ist das leider noch nie passiert.
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chako Administrator


Anmeldungsdatum: 10.11.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Oberösterreich
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Verfasst am: Samstag, 10. Jun, 2006 17:54 Titel: |
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Wieder einmal Zeit Bericht zu erstatten!
Das Gelbwerden der Triebe hat leider nicht mehr aufgehört. Einige Blätter wurden sogar violett. Ich habe noch einige Triebe gestutzt, aber das brachte, was zu erwarten war, leider auch nichts.
Die Mutterstämme blieben aber bis heute erstaunlich dunkelgrün. Deshalb habe ich mich auch für eine Rettungsaktion entschieden.
Leider konnte ich kein Bild vom letzt-Zustand machen, da das Töpfchen beim Heimtransport im Auto leider umgefallen ist. Obwohl ich wie ein 90-jähriger fahre; Sauerei
Wie man bei den einzelnen Stämmen erkennen kann, ist die Wurzelbildung recht gut. Der oben erwähnte „fette“ trieb hat sich auch noch recht gut entwickelt (mitte). Alles in Allem war der „Bürobambus“ wirklich viel recht versprechend. Und auch an Feuchtigkeit hat es ihm, dank des großen Seramis-Topfes, nie gemangelt.
Nach dem Abschneiden, bzw. Kürzen der Triebe, haben sich schnell neue Triebe gebildet. Aber richtig grün wurden die nie. (fast durchsichtig)
Jetzt habe ich mich zu einer Radikalkur durchgerungen! Ich habe alle kranken Triebe abgebrochen, auch den „fetten“.
Nur die, augenscheinlich gesunden Triebe blieben dran. Das waren aber leider nur drei.
(Den Tipp, dass man Triebe besser abbrechen als abschneiden sollte, habe ich vom internationalen Board)
Dann habe ich die Stämmchen in einen großzügigeren Topf mit meinem, derzeit bevorzugtem Substrat gesetzt. Die Glücksbambuserde.
Noch dazu habe ich die Glücksbambuserde, wirklich großzügig, mit Langzeitdünger versetzt.
Die Fünf stehen jetzt also in einer „Düngerbombe“!
Bis auf weiteres bleiben die Fünf in Heimpflege.
Falls sie es, wieder erwarten, wieder zurück ins „raue“ Büroklima schaffen, werde ich natürlich berichten.
Ich spekuliere, ob sich die Ansammlung von Salzen und Mineralien aus dem Gießwasser vielleicht negativ auf die Glücksbambusse auswirken?
Ich hoffe auf Eure gedrückten Daumen, da mir die „Fünf“ mittlerweile ziemlich ans Herz gewachsen sind!
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Hana Fleißiges Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.02.2005 Beiträge: 13 Wohnort: Südniedersachsen
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Verfasst am: Sonntag, 11. Jun, 2006 17:22 Titel: |
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Hallo Chako,
mein Daumendrücken für deine Fünf ist dir gewiss!
Ich habe gerade das gleiche Problem mit meinem Lieblingslucky, den ich seit 2 1/2 Jahren habe und einem weiteren "gedrehten" Lucky. Beide hatte ich in Wasserhaltung. Das Gelbwerden an einigen Stellen der Triebe ist mir vor einigen Wochen aufgefallen. Als es sich verschlimmerte, habe ich kurzerhand die Triebe gestutzt.
Meinen Lieblingslucky, es handelt sich hier um eine Pyramide, habe ich nun in einen großen Topf in Hydrokultur gesetzt, den anderen Lucky habe ich (noch) im Wasser belassen (ob gut ist...?).
Das Ganze ist jetzt etwa eine Woche her und die Schnittstellen sind inzwischen eingetrocknet. Bin gespannt, wie es weitergeht... aber nach allem, was ich gerade gelesen habe, schwindet meine Hoffnung.
Einen der abgeschnittenen Triebe habe ich übrigens auch in Hydro gesetzt, um mal zu beobachten, wie es weitergeht mit dem Gelbwerden.
Vielleicht hat ja der eine oder andere von euch auch für meine geliebten Luckies noch einen Daumen zum Drücken frei... sie können's sicher brauchen .
Liebe Grüße,
Hana
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SeeleSeele Moderator


Anmeldungsdatum: 22.11.2004 Beiträge: 76 Wohnort: LA
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Verfasst am: Freitag, 30. Jun, 2006 23:14 Titel: |
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Hallo chako,
wie geht denn das mit dem abbrechen genau? Die Methode ist mir ja völlig fremd. Braucht man dann kein Wachs mehr und ist das echt so brutal wie es klingt?
Bei mir wurden kürzlich auch einige Stämme (aber nicht alle) aus einem ehemaligen Gesteck gelb, was mich ziemlich aufregte, da ich die so schön eingepflanzt hatte. Auch einen dreijährigen Curly, der mit zwei anderen zusammen in einem Topf mit Seramis steckt, hat es erwischt, was echt ärgerllich ist. Das Gelbwerden kommt wirklich total unvorhergesehen und willkürlich
_________________ Gruß, Seele
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chako Administrator


Anmeldungsdatum: 10.11.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Oberösterreich
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Verfasst am: Samstag, 01. Jul, 2006 18:19 Titel: |
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Es ist nicht so brutal wie es klingt (keine Angst!)
Ich habe damit aber auch nicht die Stämme gemeint, sondern "nur" die kranken Triebe.
Leider haben sich an den Fünf bis heute nichts zum Positiven verändert. Aber zum Glück auch nichts verschlechtert.
Für meinen Geschmack ist ein ganzer Monat ohne Veränderung an umgepflanzten Glücksbambussen kein gutes Zeichen.
Ich befürchte Schreckliches ...
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Hana Fleißiges Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.02.2005 Beiträge: 13 Wohnort: Südniedersachsen
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Verfasst am: Sonntag, 30. Jul, 2006 16:41 Titel: |
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Hallo zusammen!
| Zitat: | | Das bilden von Trieben unter der Oberfläche konnte ich bisher nur bei Glücksbambussen die in Wasser gehalten werden beobachten. Jetzt kommt auch Seramis hinzu. Bei Erdhaltung ist das leider noch nie passiert. |
Auch bei Haltung in Hydrokultur werden Triebe unter der Oberfläche gebildet, wie ich bei einigen meiner Luckies beobachten konnte. Zwei Triebe sind inzwischen so gewachsen, dass sie den "Mutterstamm" fast überragen und von diesem gar nicht mehr gehalten werden können. Bin gespannt, ob sich noch mehr Triebe bilden.
Liebe Grüße,
Hana
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