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chako Administrator


Anmeldungsdatum: 10.11.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Oberösterreich
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Verfasst am: Donnerstag, 09. Dez, 2004 23:23 Titel: Teilungsversuch geglueckt - bis jetzt zumindest |
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Nachdem mein erster Teilungsversuch, im August dieses Jahres, schon nach einer Woche kläglich gescheitert ist , habe ich am 25.8. den zweiten Versuch gestartet.
Wahrscheinleich war der entscheidende Fehler beim ersten Versuch, dass ich Wundverschschlusspaste verwendet habe. Das vertragen die Bamboos überhaupt nicht, wie wir heute wissen. Außerdem habe ich diesmal das Werkzeug vorsorglich mit dem Feuerzeug desinfiziert. Danke für den Tipp, liebe Inkaria!
Als Wundverschluss habe ich das weiche Wachs einer Ölkerze verwendet, da ich bis jetzt noch kein Baumwachs zu kaufen gekriegt habe. Oberösterreich ist anscheinend eine „gartentechnische Wüste“!. Das Wachs hält bis jetzt aber tadellos!
Einen Monat später (Ende September): Der obere Teil mit dem Trieb bekommt jetzt langsam Wurzeln, der mittlere Teil leider noch nicht.
Der untere und der mittlere Teil haben aber an einigen Segmentgrenzen ganz kleine Knubbel ausgebildet. (Der obere nicht!)
Sieht fast so aus, als ob die beiden Stücke ohne Trieb jetzt an diesen Knubbeln Triebe kriegen.
Einen weiteren Monat später (Ende Oktober): Am unteren Teil bildet sich schon deutlich ein Trieb aus (ein zweiter ist auch im Anmarsch).
Der obere Teil hat nun schon deutlich Wurzeln. Der vorhandene Trieb ist aber noch nicht merkbar gewachsen.
Und nun, nach zwei Monaten hat auch der mittlere Teil endlich einige Wurzelansätze bekommen. Ein Trieb macht sich auch schon bemerkbar.
Und heute habe ich mich entschlossen, den oder jetzt eigentlich: die drei Glücksbambusse in Erde (stinknormale Grünpflanzenerde) zu pflanzen, da auch der mittlere Teil schon anständig Wurzeln hat. Der mittlere Teil hat inzwischen auch schon zwei Triebe angesetzt, genauso wie der Untere, nur eben entsprechend später.
Und so sehen die Lieben kurz vor dem Einpflanzen aus :
Der Untere hatte von Anfang an schon einige Wurzeln, deshalb habe ich ihn im August schon in Seramis gepflanzt. Leider habe ich (wie immer) kein Foto vom Ausgangszustand gemacht, Das Wurzelwerk ist seit August um ca. 50% gewachsen.
Der mittlere Teil hat ziemlich lange gebraucht um Triebe und Wurzeln auszubilden. Ich denke jetzt ist auch dieses Stiefkind bereit für die Grünpflanzenerde. (Könnte aber noch knapp werden.)
Der obere Teil hat schnell Wurzeln ausgebildet. Der Trieb ist nicht merklich gegenüber dem Kaufzustand gewachsen. Eine zweiter Trieb ist seit Anfang an auch nicht in Sicht.
Seit heute stehen die drei „Geteilten“ in einem Terrakotta-Topf mit normaler Grünpflanzenerde. Bis jetzt ist kein merklicher Schaden durch die Teilung zu erkennen. Ausser der kleine schwarze Fleck am "Unteren", der sich schon in der ersten Woche gebildet hat und bis heute nicht größer wurde. Bin schon gespannt, wie es weitergeht.
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chako Administrator


Anmeldungsdatum: 10.11.2004 Beiträge: 208 Wohnort: Oberösterreich
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Verfasst am: Donnerstag, 09. Jun, 2005 19:27 Titel: |
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Nun ist es wiedermal Zeit einen kleinen Bericht von meinem Teilungsversuch zu erstatten. Bis jetzt macht sich der Glücksbambus oder besser die drei Glücksbamusse ganz gut.
Der Standort war seit Dezember unverändert: Mitten im Raum bei moderatem Licht. Auch das Substrat wurde bisher nicht verändert. Noch immer Grünpflanzenwerde.
Lustigerweise hat sich der kleine Trieb am Kleinsten der drei bis heute kaum verändert, obwohl die Anderen doch ersichtlich gewachsen sind.
Ich habe keine Ahnung woran das liegt.
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Zuletzt bearbeitet von chako am Freitag, 10. Jun, 2005 14:26, insgesamt einmal bearbeitet |
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inkaria Moderator


Anmeldungsdatum: 17.01.2005 Beiträge: 125 Wohnort: Oberpfalz/Bayern
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Verfasst am: Freitag, 10. Jun, 2005 7:37 Titel: |
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Na, das sieht doch gut aus! Glückwunsch, die haben sich ja ganz schön rausgemacht.
Zum kleinen Trieb: Ich glaube, das ist einfach so. Bei Dracaena marginata ist nach dem Abschneiden meistens auch ein Trieb kleiner als der andere. Irgendwie scheint die Pflanze alle Energie in den Haupttrieb zu stecken-oder einer kommt was Licht-, Platz- und Nährstoffbedarf angeht einfach zu kurz. Wie die das in den Gärtnereien hinkriegen, dass die Triebe alle gleich groß werden, ist mir ein Rätsel. Bei Privatpersonen hab ich das immer so gesehen, dass ein Trieb wächst, die anderen (am gleichen Stamm) kaum bzw. nicht in dem Maß wie der "Haupttrieb".
Irgendwann werd ich einen Feldversuch starten und an einem den großen Trieb kappen....
LG, inkaria
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