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Die, bisher bekannte, Geschichte des
Glücksbambus
„Fu Gwey Zhu“
ist die chinesische Bezeichnung für den Glücksbambus und ist wie folgt zu
interpretieren:
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Fu = Reichtum
Gwey = edel
Zhu = Bambus |
Die chinesischen
Schrift-
zeichen für Glücksbambus:
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Angeblich werden in Asien diese Dracaenen Art seit Hunderten von Jahren
als Symbol für Glück, Gesundheit und Erfolg zu allen Anlässen wie
Hochzeit, Geburtstage, als Glücksbringer zum Neujahrsfest etc.
Im Mittelalter wurde für solche Anlässe „echter“
Bambus verwendet.
Natürlich war damit die „Feng Shui-Freude“ nur von
kurzer Dauer, da Bambus eine Outdoor-Pflanze ist und mit der Vasenhaltung
relativ rasch eingegangen ist.
Vor 100-150 Jahren ist man
dazu übergegangen, die Dracaena Sanderiana zu verwenden, deren Herkunft
vermutlich Südamerika oder Afrika ist. Die Pflanze ähnelt (mit einigen
Tuning-Maßnahmen) sehr stark dem Bambus, ist aber viel genügsamer und
übersteht auch einige Monate, wenn nicht sogar Jahre, im „Wasserglas“.
Durch das Aussehen, das sehr stark an einen Bambus erinnert, kommt es
häufig zu „unvorteilhaften“ Verwechslungen, an denen sich vor allem
„richtige“ Bambuszüchter wenig erfreuen.
Der Name „Dracaena Sanderiana“ besteht aus der botanischen
Bezeichnung „Dracaena“ für Drachenbaum und dem Zusatz
„Sanderiana“, für den Entdecker dieser Pflanze.
Die Drachenbäume werden heute anscheinend als eigene botanische
Gattung geführt. Man liest aber auch häufig, dass sie den
Agavengewächse (Agavaceae), den Liliengewächsen (Liliaceae)
oder den Mäusedorngewächsen (Ruscaceae) zugeordnet werden (oder
wurden). Diese widersprüchlichen Informationen, können wohl nur die
Botaniker beantworten, die diese Artenbestimmung durchführen.
Der Zusatz „Sanderiana“ geht auf den, in Bremen geborenen, Frederik
Sander (1847-1920) zurück. Er hatte auch den Beinamen
„Orchideenkönig“.
Dieser Mann wurde durch den Orchideenboom im 19. Jahrhundert berühmt. Der
gelernte Gärtner verfügte mit der Firma Sander & Co über 60 Gewächshäuser
mit zeitweise über 2 Millionen Pflanzen, die unter anderem, in seiner
Londoner Blumenhandlung, 21 George Street, St. Albans verkauft wurden.
Durch den Verkauf der edlen Pflanzen wurde Frederik Sander, der
mittlerweile in England lebte und arbeitete, zum weltweit größten
Orchideenhändler.
Damals wurden solche Leute als „Pflanzenjäger“ bezeichnet. Auf ihren
Reisen durchlebten sie die unglaublichsten Abenteuer und bezahlten die
Pflanzenjagd nicht selten mit dem Tod. Frederik Sander könnte man auch gut
als „botanischen Indiana Jones“ bezeichnen.
Auf der Suche nach den edlen Pflanzen
wurde wohl auch unser Glücksbambus
von ihm (oder einem seiner Mitarbeiter)
„entdeckt“
und klassifiziert.
Ich möchte diesen Beitrag mit weiteren oder anderen Informationen ergänzen
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